Keine Verkehrsbehinderung: Durch die nächtliche vorgefertigte Montage und den schrittweisen Start bleiben die Straßen tagsüber vollständig geöffnet.
Bereit für extremes Wetter: Das integrierte Schnellentwässerungs- und Wärmeausdehnungskontrollsystem bewältigt starken Regen und große Temperaturschwankungen.
Niedrigste 30-Jahres-Kosten: Eigens entwickelter Schnellbeton und modulare Verbindungen reduzieren den langfristigen Wartungsaufwand um ca. 35 %.
Ästhetische Integration: Anpassbare Geländer, verdeckte Beleuchtung und verschiedene Oberflächen machen die Brücke zu einem öffentlichen Wahrzeichen.
1. Konzipiert für ununterbrochene städtische Arterien
Dieses Brückensystem wurde für Hauptstraßen, Bahnübergänge und stark befahrene Kreuzungen gebaut, an denen ein Stoppen des Verkehrs nicht möglich ist. Durch den schrittweisen Start von Segmenten und die schnelle Montage über Nacht wird das Hauptbauwerk ohne eine einzige ganztägige Schließung fertiggestellt. Das Deck kombiniert Ultrahochleistungsbeton (UHPC) mit witterungsbeständigem Stahl und verfügt über eine Selbstspannungsrisskontrolle – selbst unter Hunderttausenden täglichen Ermüdungslastzyklen bleibt die Oberfläche nahezu rissfrei.
2. Intelligente Entwässerung und Wasserschutz
Keine Staunässe oder undichten Dehnungsfugen mehr. Die Querneigung des Decks wird präzise auf 2 % gesteuert und arbeitet mit versteckten Längsentwässerungskanälen zusammen. Regenwasser wird durch Edelstahlrinnen aufgefangen und an den Pfeilern direkt in das kommunale Regenwassersystem geleitet – ohne dabei über die Trägeroberfläche zu fließen. Alle Lager und Dehnungsfugen sind in vollständig geschlossene, wasserdichte Gummimanschetten eingewickelt, um zu verhindern, dass Chloride und Tausalze kritische Knotenpunkte erreichen. Das Deck wurde 24 Stunden lang unter 150 mm Dauerregen getestet und weist kein sichtbares stehendes Wasser auf.
3. Adaptive Multimode-Lastreaktion
Die Brücke ist nicht auf einen einzigen Laststandard angewiesen. Durch einstellbare hydraulische Dämpfer und Scherverbindungen auf Pfeilerebene kann die Struktur innerhalb von Stunden zwischen zwei Modi wechseln:
Tagesschwerer Modus: Ermöglicht gelegentlich übergroße Frachtfahrzeuge.
Nacht-Komfortmodus: Reduziert die Steifigkeit, um die Übertragung von Vibrationen und Lärm auf nahegelegene Wohngebiete zu verringern.
Dadurch eignet sich eine Brücke sowohl für einen Güterverkehrskorridor als auch für ein lärmempfindliches Viertel.
4. Aktive Geräusch- und Vibrationskontrolle
Speziell entwickelt für Brücken in der Nähe von Krankenhäusern, Schulen oder Wohngebieten. Die Kastenträger sind mit schallabsorbierenden Schichten aus geschlossenzelligem Aluminiumschaum gefüllt, an den Lagern kommen dreistufige Gummipuffer mit variabler Steifigkeit zum Einsatz. Praxistests zeigen: Wenn ein 12-Tonnen-Lkw mit 50 km/h vorbeifährt, bleibt der 3 Meter unter der Brücke gemessene Lärm unter 62 dBA und die Vibrationsbeschleunigung ist im Vergleich zu herkömmlichen Stahlbrücken um 42 % reduziert. Die Dehnungsfugen bestehen aus nahtlosen Fingerplatten mit elastischem Dichtungsmittel – wodurch das klassische „Schlag-Schlag“-Geräusch herkömmlicher Kammfugen eliminiert wird.
5. Bereit für die Zukunft, ohne den Asphalt zu zerstören
Im Gegensatz zu herkömmlichen Brücken, bei denen ein Einschnitt in die Fahrbahndecke erforderlich ist, um Sensoren oder Versorgungsleitungen anzubringen, umfasst dieser Entwurf vorinstallierte Leerrohre innerhalb der Barrieren und entlang der Träger. Glasfaser, Verkehrszähler, Wiegesensoren oder sogar Ladekabel für zukünftige Elektrobusspuren können ohne Abriss oder Verkehrsbehinderung durchgezogen werden.
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