Stahlkonstruktion Flussbrücke - Verbindet Ufer und überwindet Grenzen

Warum Ingenieure unsere Stahlbrücken für Flüsse wählen

1. Ununterbrochene Navigation unten
Keine Anlegestellen im Fairway. Unsere Bogen-, Fachwerks- und Seilträgerkonstruktionen ermöglichen freie Spannweiten von bis zu 500 Metern, wodurch Lastkähne, Frachtschiffe und Freizeitboote ungehindert und ohne Kollisionsrisiko passieren können.

2. 50–70 % schnellere Errichtung als bei Beton
Vorgefertigte Stahlsegmente werden per Barge oder LKW zur Baustelle geliefert und anschließend mit hochfesten Schraubverbindungen zusammengefügt. Keine Fehlarbeiten, keine Unterstützungsmaßnahmen, keine dauerhafte Flussblockade. Ihr Zeitplan verkürzt sich um Monate.

3. Natürlich anpassungsfähig an komplexe Geotechniken
Weicher alluvialer Boden Tiefes Grundgestein Hochseismische Zone Das geringe Eigengewicht von Stahl (in der Regel 30–50 % eines Betonäquivalents) reduziert die Fundamentlasten und den Pfahlbedarf erheblich – oft sparen sich dadurch Millionen an Kosten für die Unterkonstruktion.

4. Nutzlasten von Fußgängern bis zu schweren Lkw
Konzipiert für gemischten Verkehr: zwei 3,5 m breite Fahrspuren für Fahrzeuge (HL-93- oder AASHTO-Belastung) plus 2,0 m breite Gehwege mit einer Fußgängerkraftbelastung von 5 kN/m². Optionale Schienenintegration (UIC 71 Beladung) für Leicht- oder Schwerlastschienen.

5. Lebensdauer im Nassbereich
Wasser + Stahl = Risiko. Wir beseitigen es mit im Werk aufgebrachten 3-Schicht-Lacksystemen (epoxidharz- und zinkreicher Grundanstrich + mikroförmiger Eisenoxid-Zwischenschicht + Polyurethan-Decklack) oder durch Feuerverzinkung (≥100 μm). Auslegungslebensdauer: 100 Jahre bei routinemäßiger Wartung.

6. Architektonisch markant
Eine Brücke ist ein Wahrzeichen. Wählen Sie zwischen Deckbogen-, Durchgangsfachwerks-, Bogen-, Drahtseil- oder Stahlkastenträgerprofilen. Individuelle Farben, die Integration von dekorativer Beleuchtung und Geländermuster verwandeln Infrastruktur in ein Wahrzeichen.


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Produktdetails

Produktdetails — Wo Technik auf den Fluss trifft

Strukturelle Konfigurationen (spannungsabhängig)

Brückentyp Typische Spannweite (m) Am besten geeignet für Schlüsselfunktion im visuellen Bereich
Walz-/Plattenträger 20–60 Kurze Spannweiten, geringer Freiraum Klare horizontale Linien, geringe strukturelle Tiefe
Durch Truss 50–150 Mittlere Spannweiten, schwere Schienen- oder LKW-Ladungen Dreieckiges Netzmuster, offene Sichtweiten
Deckbogen 80–250 Tiefe Täler, massive Felsanlagen Rippenbögen, die über das Deckniveau hinausragen
Gebundener Bogen (Bogensehne) 100–300 Flaches Gelände, befahrbare Flüsse Bogen über dem Deck, Spannseil auf Deckhöhe
Kabeltragkonstruktion 200–500 Große Spannweiten, Besonderheitsprojekte Fächer- oder Harpenkabelmuster, Einzel- oder Doppelpylonen
Aufhängung 300–1000+ Extreme Spannweiten, große Flusskreuzungen Verlegung der Hauptkabel, Verstärkung der Traversen

Stahlspezifikationen

  • Hauptträger / Fachwerke:  Q370qD / Q420qD (witterungsbeständiger Brückenstahl) oder S355N / S460N gemäß EN 10025-3

  • Orthopädisches Deck:  14–20 mm dicke Stahlplatte mit 8–12 mm U-Profil-Versteifungen (heißgeformt)

  • Bolting:  Hochfeste Reibungsgreifbolzen (Klasse 10.9S), vorgespannt auf 0,7× der Bruchfestigkeit

  • Schweißen:  Vollständige Penetrations-Stumpfschweißnähte; 100% Ultraschallprüfung (UT) aller Zugentlastungselemente

Decksysteme & Nutzflächen

Stahl-Orthotrop-Deck (Standard für Spannweiten >80 m)

  • 14–20 mm Deckplatte + 8 mm geschlossene Trapezrippen mit einem Abstand von 300–600 mm von Mitte zu Mitte

  • Tragefläche: 50–75 mm Gussasphalt (Mastic-Asphalt + Steinsplitter) oder 40 mm dünnflächiger Epoxid-Asphalt

  • Ermüdungsprüfung: Detailkategorien gemäß Eurocode 3 (EN 1993-2) bis 100 Millionen Zyklen

Beton-Stahl-Verbunddeck (wirtschaftlich für Spannweiten von 40–120 m)

  • Stahlträger mit Scherbolzen (19–22 mm Durchmesser, 150 mm Höhe)

  • Ortbetonierter Stahlbetonplattenwandel (200–300 mm dick, Klasse C30/37 bis C50/60)

  • Schrumpfungskompensierter Beton mit korrosionshemmenden Zusatzmitteln

Hydraulik- und Navigationsintegration

  • Freiraum für Wasserwege (vertikal):  8–45 Meter je nach Schiffsklasse (mindestens 4,5 m für Freizeitschiffe, 22 m für Seeschiffe)

  • Horizontaler Freiraum (zwischen den Pfeilern/Bögen):  Freie Breite = 90 % der Hauptspannweite (keine Pfeiler im Wasser)

  • Schutz vor Abnutzung:  Riprap-Steinverkleidungen oder Gelenkbetonblöcke um alle Unterwasserfundamente herum

  • Hochwassersicherheit:  Deckhöhe 1,0–1,5 m über dem 100-Jahres-Hochwasserspiegel + Freibord

Fundamentoptionen (stahlkompatibel)

Fundamenttyp Geeignete Geotechnik Kostenauswirkung Installationszeit
Eingeschlagene Stahlrohrpfähle Weiches bis mittelfestes Alluvium Niedrig-mittel Schnell (1–2 Wochen pro Anlegestelle)
Schraubfundamente Ton, Schlamm Niedrig Sehr schnell (kein Hammergeräusch)
Mikropfähle Begrenzter Zugang, Felsen nahe der Oberfläche Mittel Mäßig
Ausgebreiteter Fundament auf Fels Kompetentes Grundgestein Mittelhoch Langsam (Aushub + Schalung)

Seismische und dynamische Leistung

  • Seismisches Design:  Kapazitätsschutzprinzipien gemäß AASHTO LRFD oder Eurocode 8; Isolationslager (Gummilager oder Reibungspendel) für stark erschütterungsanfällige Zonen

  • Windstabilität:  Querschnitt zur Überprüfung des Wirbelabtrags und des Flattereffekts (Windkanaltest empfohlen für Spannweiten >200 m)

  • Bruchkontrolle:  Charpy-V-Notch-Prüfung bei -20 °C ° C bis -40 ° C; Ermüdungsdetaillkategorien B oder C für Hauptträger

Sicherheits- und Betriebsmerkmale

  • Fahrzeugbarrieren:  Beton- oder Stahlgeländer (Prüfniveau 4–6 gemäß EN 1317 / MASH), Höhe 0,8–1,1 m

  • Fußgängergeländer:  1,2–1,4 m Höhe mit maximal 100 mm Öffnung (kindersicher)

  • Entwässerung:  Edelstahl-Abwasserkanäle in Abständen von 10–15 m, die an die Endbehandlungsanlage der Brücke abfließen.

  • Beleuchtung:  Integrierte Brüstungsbeleuchtung (LED-Streifen) oder dekorative, am Mast montierte Leuchten

  • Wartungszugang:  Innengang innerhalb der Träger (Höhe ≥1,8 m) plus Außengänge unter Bögen.

Korrosionsschutzsystem (Tauchzone + Spritzzone + Atmosphärische Zone)

Zone Schutzmethode Mindestdicke
Atmosphärisch (Deck, Geländer) Polyurethan-Decklack + MIO-Zwischenschicht + Epoxidgrundierung 280 μm insgesamt
Spritzzone (Gezeitenhöhe + 2 m darüber) Glasflocken-Epoxidharz (hochdicht) 400 μm
Immersionszone (dauerhaft unter Wasser) Kohlenteer-Epoxidharz oder kathodischer Schutz (Opferanoden) 500 μm + ICCP-Option

Optionale Verbesserungen

  • Integriertes Überwachungssystem:  Dehnungsmessstreifen, Beschleunigungsmesser, Korrosionssensoren und Neigungsmesser mit Echtzeit-Cloud-Dashboard

  • Solarbetriebene Navigationslichter:  Marinelaternen der Klasse I oder II mit 10-jähriger Batterielaufzeit

  • Architektonische LED-Beleuchtung:  RGBW-Leuchten, die für saisonale oder eventbasierte Farbschemata programmiert sind

  • Vogelabwehrsystem:  Edelstahlspitzen oder Spanndraht an Traversenknoten

  • Fender-System:  Holz- oder Verbundpfahlgruppen, die die Pfeiler vor dem Aufprall von Lastkähnen schützen (für Schiffe mit einer Tonnage von über 400 Tonnen geeignet).

Qualität & Compliance

  • Design-Codes:  AASHTO LRFD (USA), Eurocode 3 (EU), BS 5400 (UK) oder JTG D64 (China) — Wahl des Kunden

  • Fertigungstoleranz:  EN 1090-2 Klasse EXC3 oder AWS D1.5 (Brückenschweißcode)

  • Lasttest:  Prüflast bis 1,25 × Auslegungslast vor dem Öffnen

  • Garantie:  10 Jahre Garantie auf die Struktur + 25 Jahre Garantie auf die Beschichtungsleistung (Regelmäßige Inspektion erforderlich)


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